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          Dieses Jahr waren neue Erlebnisse ein wichtiger Bestandteil der Reise. Normalerweise würde ich mein Auto mit einem An-2 Treffen als Ziel starten, aber stattdessen fuhr ich nach England. Mein wichtigstes Ziel waren englische Flugzeugmuseen, von denen es viele in England gibt, um es milde zu sagen. Ein anderes Ziel war auch „the North Yorkshire Moor National Park“, der in der bekannten Fernsehserie „Heartbeat“ vorgeführt worden ist. Übrigens hatte ich besonderes viel Glück, weil ich dort Livedrehen erlebte. Das war ein sehr interessantes Erlebnis. Aber ich muss wirklich zugeben, dass ich auch an etwas Anderes dachte. Etwas ganz Bestimmtes möchte ich drüben ausprobieren. Hier denke ich an “den magischen Rundverkehr” in Swindon. Es gibt nur drei dieser Art in ganz England. Der Rundverkehr in Swindon ist der Bekannteste in England. Er besteht aus einem Rundverkehr mit zweibahnigem Verkehr und deshalb auch aus einem sehr kleinen Rundverkehr in der Nähe der fünf Wege, die zum Rundverkehr und vom Rundverkehr gingen. Tatsächlich war es viel leichter, als ich erwartet hatte. Sie können mehr vom Rundverkehr hier erfahren.

          Ich fuhr nach England über den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal. Dieser Teil der Reise war schnell zu überstehen, weil er nur etwa 35 Minuten dauerte. Ungefähr 5.30 morgens war ich in England, und der erste Aufenthalt war das RAF Museum in Hendon. Fast die ganze Strecke fuhr ich auf der Autobahn. Nur die letzte kleine Strecke, bevor ich London erreichte, war ein allgemeiner Weg. Trotz ein bisschen Straβenbauarbeiten und Hauptverkehrszeit des Morgens am Londoner Ring dauerten die 160 Kilometer vom Tunnel nach Hendon nur etwa zwei Stunden. Die Engländer haben verstanden, den Verkehr korrekt abzuwickeln. Das letzte Mal, als ich in der linken Seite der Straβe fuhr, war vor 16 Jahren in Schottland. Und es war sehr problemlos diesmal. Man muss einfach dem Verkehr folgen, denn all die anderen Verkehrsteilnehmer fahren ja auch in der linken Seite.

          Eine der Sehenswürdigkeiten, die natürlich etwas mit dem Fliegen zu tun hatte, war der Shuttleworth Collection am Old Warden Flughafen. Von zu Hause fand ich heraus, dass ein Flugtag am 5. August stattfand. Das waren auch etwa zehn Tage nach der Ankunft nach England. Nach dem Besuch am RAF Museum und einer Übernachtung in der Nähe, was ich auch von zu Hause bestellt hatte, fuhr ich nach dem Old Warden Flughafen, um am Wochenende des Flugtages in der Nähe des Flughafens ein vernünftiges Absteigequartier zu finden. Es war eine gute Idee, dass ich früh bestellte, denn am betreffenden Wochenende war fast alles ausgebucht, aber ich bekam eine Adresse 16 Kilometer weg an einer der ausgebuchten Stellen. Ich ging deshalb vor. Als ich dort ankam, war niemand zu Hause. Nachdem ich vergeblich die Telefonnummer angerufen hatte, die im Fenster erleuchtet war, setzte ich meine Reise fort. Ich beabsichtigte, später anzurufen. Dies wurde jedoch nicht notwendig, denn mein Handy klingelte später, als ich am Duxford spazierte. Die betreffende Bed-and-Breakfast Privatzimmervermittlung konnte sehen, dass ich angerufen hatte. Wenige Minuten danach hatte ich eine Buchung von drei Übernachtungen bekommen. Dann war mein Problem gelöst.

          Der Old Warden Flughafen und der Shuttleworth Collection gaben ja auch in seiner Zeit die Idee zu Dänemarks fliegendem Museum und Luftwaffemuseum. Die Stelle ist unglaublich gemütlich. Wenn man morgens im Auto ankommt, wird man automatisch zum Mittelpunkt der Action weitergeführt. Nachdem die Tore geöffnet wurden, war ich dort etwa eine halbe Stunde und hielt deshalb in der dritten Reihe im Parkgebiet. Es gab wohl ungefähr 30 Meter Abstand zum Zaun, zu dem die Zuschauer höchstens gehen durften. Es ist darauf basiert, dass die Zuschauer Picknicktische und Picknickstühle mitbringen können und dann am Auto sitzen und das mitgebrachte Essen und die mitgebrachten Getränke und gleichzeitig die Show sehen, die ganz nah vorgeht. Der Collection hat ja auch einige ganz einmalige fliegende Exemplare vom Ersten Weltkrieg und aus der Zeit vorher. Die meisten Flugzeuge konnte man an diesem Tag in der Luft beobachten und dazu auch einige neuere Flugzeuge wie zum Beispiel der Hawker Sea Hurricane (das einzige fliegende Flugzeug in der Welt) und der Spitfire. Leider waren die Windstöβe zu gewaltig, was zur Folge hatte, dass die wirklich alten Flugzeuge niemals in der freien Luft kamen. Unter anderem hatte der Collection ja auch ein Bristol Boxkite aus dem Jahre 1910 (Replica). Es war für den Film „those magnificent men in their flying machines“ gebaut, und das Flugzeug kann tatsächlich fliegen. Ich hätte gerne dieses Exemplar in der Luft gesehen. Obwohl es zuviel für die alten Flugzeuge blies, war der Tag ganz perfekt, auch was das Wetter betraf. Wir hatten fast einen wolkenlosen Himmel, und die Sonne stand hoch am Himmel. Das geht ja auch aus den Fotos hervor.

          Jemand, der noch nicht am Old Warden Flughafen gewesen ist, sollte es probieren. Die Stelle ist einzigartig, und diesmal war ganz bestimmt nicht mein letztes Mal. Die Flugzeuge, die nicht fliegen können, denn von ihnen haben sie auch einige, stehen in den Hangars, wo man dann den Anblick gut restaurierter Flugzeuge genießen kann, die in vielen Fällen nur in diesem Exemplar vorhanden sind. Der Collection hat auch viele alte Autos und Motorräder. Diese Fahrzeuge fahren vor der Airshow den Zuschauern zu Ehren. Dann kann man den Anblick genießen.

          Die Fotos unten werden die Geschichte über die Flugzeuge und die Fahrzeuge erzählen. Die Fotos sind aufgeteilt, so dass man die Fotos der Fahrzeuge wählen kann, indem man auf den Link über die Fotos klickt und zurück auf dieselbe Weise.

         

Poul-Jørgen

 

 

Der Old Warden Flughafen enthält auch etwas Anderes als bloß alte Flugzeuge. Entdecken sie es hier.

 

 

 

Vorne sieht man ein Avro 504K aus dem Jahre 1918. Dänemarks „fliegendes“ Museum und Luftwaffemuseum hat übrigens ein Avro 504N, der eine moderne Version des K-Modells ist. Das Flugzeug in Stauning ist das einzige Exemplar des N-Modells der ganzen Welt.

Im Hintergrund sieht man ein Sopwith Triplane aus dem Jahre 1916. Beide Flugzeuge wurden in der Luft gesehen. Ein Sopwith Triplane ist übrigens mit einem rotierenden Motor ausgestattet und deshalb ohne Vergaser. Um Gas zu geben, soll man entweder „on“ oder „off“ drücken, was ein bisschen besonders lautet insbesondere während des Anflugs zur Landung. Oft steht es völlig still nach der Landung.


 

Hier sieht man ein Sopwith Pup. Sein korrekter Name ist tatsächlich Sopwith Scout, aber schnell errang er den Spitznamen Pup. Das Flugzeug wurde unter anderem auf  Flugzeugträger angewendet. Am 2. August 1917 landete ein Sopwith Pup als das erste Flugzeug je auf einem Schiff in Bewegung. Der Pilot war Cdr. Edwin Dunning. Das Schiff trug den Namen HMS Furious. Dunning wurde übrigens während seiner dritten Landung auf dem Schiff getötet, indem das Flugzeug über die Bordwand fuhr.


 

Die drei Flugzeuge im Hintergrund sind unter den zwei vorherigen Fotos beschrieben. Das vorderste Flugzeug ist ein 1917 Bristol M. 1C (Replica). Das Flugzeug ist mit 110 Pferdestärken ausgestattet. Der Motor ist ein Le Rhone rotierender originaler Motor.

Es gibt ein originales Exemplar von einer M. 1C in Minlaton auf der Yorke Halbinsel in der Nähe von Adelaide in Australien. Es sollte das einzige bestehende originale Exemplar sein.


 

Hier sieht man ein Bristol F. 2B Fighter aus dem Jahre 1918. Das Flugzeug hat ein V-12 Rolls-Royce Falcon III Motor (wassergekühlt) mit einer Leistung von 275 PS. Das Geräusch ist schön. Das Flugzeug heißt D8096 ist das einzige von nur zwei lufttauglichen Bristol Fighters in der ganzen Welt. Ein drittes Flugzeug ist jedoch dabei, restauriert zu werden, damit es am Old Warden Flughafen lufttauglich wird.


 

Vorne sieht man ein Miles Magister, danach ein Miles Hawk Trainer III und zuletzt ein Piper L4Cup.


 

Hier sehen Sie einen schönen DH89 Dragon Rapide, den wir niemals in der Luft sahen. Wie man hier sieht, gibt es eine Öffnung zum Motor in der linken Seite. Deshalb konnte es darauf deuten, dass er einen Defekt hatte.


 

Hier sehen Sie einen 1920 Hucks Starter. Ich habe keine Details des Flugzeugs gefunden, aber offensichtlich ist es auf Ford T. Basis gebaut, und man verwendet es, Flugzeugmotoren zu starten. Es wurde auch an ihrem Hawker Hind angewendet, der einen V-12 Motor mit 640 PS hat. Man startet es nicht so leicht per Hand. Tatsächlich war der Grund, dass die Motoren immer gröβer wurden. Aus diesem Grund musste man eine andere Methode als das Starten per Hand finden. Später sind wie bekannt Elstarter erfunden worden Man fährt dann das Auto mit dem Vorderende zum Flugzeug platziert. Der Operateur steht dann auf der Plattform vorne und justiert das waagerechte Rohr in der Höhe, damit es zum Propeller passt. Danach wird der vorderste Teil aus dem Rohr gezogen und im Propeller angebracht. Wenn der Flugzeugmotor dann schneller als der Starter fährt, geht der Startteil ins Rohr zurück. Es gibt zwei Fotos, die den Verlauf vor dem Start zeigt. Hier kann man sie sehen.


 

Hier sehen sie einen DH88 Comet G-ACSS Grosvenor House. Das Flugzeug ist nicht mehr lufttauglich, aber fährt herum mit eigener Kraft bei besonderen Gelegenheiten.

Im Jahre 1934 setzte Herr MacPherson Robertson einen Preis von £ 10000 zum Gewinner des Airrace aus England nach Australien, um den 100. Geburtstag der Gründung vom Staat Victoria zu markieren. Die meisten meldeten sich mit bestehenden Flugzeugen an, aber de Havilland wollte den Preis gewinnen, weshalb sie beschließen, ein Flugzeug zum Zweck zu bauen. Das Flugzeug ist holzgebaut mit Leinen auf den Flügeln. Der Benzintank ist in der langen Nase angebracht, und das Cockpit konnte zwei Personen enthalten. Die Reichweite betrug etwa 4700 Kilometer. Die zwei Motoren waren vom Typ Gipsy Six, die unter anderem im DH Express und DH Dragon Rapide angewendet wurden. Die Motoren waren mit zwei Stufen variablen Pitch-Propeller ausgestattet, der vor dem Take-off auf „Fine“ gesetzt wurde. Automatisch wurde die Einstellung zu „Cruise“ geändert. Das passierte mit Hilfe von einem Drucksensor. Drei Flugzeuge wurden zum Race produziert.

Das Design fing im Jahre 1934 an, und im Oktober desselben Jahres hatte eines der Flugzeuge den Airrace aus England nach Australien gewonnen. Ein Test des Flugzeuges begann sechs Wochen vor dem Start des Race. Der Kaufpreis der Flugzeuge war £ 5000 veranschlagt. Das war weit unter dem Herstellungspreis.

Nach dem Race wurden noch zwei Flugzeuge produziert.

Der G-ACSS, der an dem Old Warden steht, ist das Flugzeug, das den Race 1934 gewann. Darüber hinaus ist nur noch ein Flugzeug übrig, das im Jahre 1979 in Portugal gefunden wurde. Das Flugzeug war in einem elenden Zustand, aber wird jetzt restauriert. Das dritte Flugzeug stürzte am 22. September 1935 in Sudan ab, aber die Crew wurde wegen der Fallschirme gerettet. Die anderen zwei Flugzeuge wurden in einem Hangarfeuer im Juni 1949 in Istres in Frankreich zerstört.


 

Hier sieht man einen Ryan PT-22 Recruit. Der Motor ist ein Kinner R-540-1 – ein fünfzylindriges Sternmotor von 160 PS. Das Flugzeug war der erste Eindecker, der von der United States Army Air Force als Trainer angewendet wurde. Vom Typ sind 1023 gebaut worden zum einmaligen preis von $ 10.000.


 

Hier sehen Sie einen 1933 Avro Tutor. Das Flugzeug ist das einzige Tutor-Flugzeug aus der ganzen Welt, das überlebt hat. Insgesamt wurden 795 gebaut. Das Flugzeug wurde gebaut, um den Avro 504 Trainer zu ersetzen.

Tutors aus the Central Flying School waren wegen ihres imposanten akrobatischen Teams berühmt. Der Tutor war luxuriös und gut ausgerüstet in seiner Zeit mit Sitzen, die in der Höhe justiert werden konnten, und mit Pedalen, die nach der Länge der Beine justiert werden konnten. Übrigens hatten sie effektive Bremsen und ein sehr geräumiges Cockpit. Das Flugzeug war ursprünglich als militärisches Flugzeug gebaut, aber jedoch wurden insgesamt 19 Flugzeuge an private Leute verkauft. Das Flugzeug war ursprünglich ein militärisches Flugzeug, aber es ist später zivilisiert zur Registrierung G-AHSA.

Der Motor ist ein Armstrong Siddley Lynx siebenzylindriges Sternmotor mit 240 PS.


 

Supermarine Spitfire. Dieses Flugzeug ist nicht aus der Sammlung „eigenes Flugzeug“. Es ist ein Mk. V mit der einzigen bestehenden originellen de Havilland dreiblättrigen Propeller an einem lufttauglichen Flugzeug. Dieses Flugzeug nahm auch an der Vorführung teil. Es ist ein MK. XI (sn. PL 965) Fotoversion. Auf dem Foto kann man das Fotofenster auf der linken Seite der Kokarde im weiβen Feld sehen. Einige dieser Fotoflugzeuge waren mit Druckkabine ausgestattet und konnten in 40000 Fuβ fliegen. Das Flugzeug gehört der Hanger 11 Collection, North Weald, Essex, an.


 

1941 – Hawker Sea Hurrican 1b. Es ist das einzige Exemplar der Welt und gehört der Shuttleworth Collection am Old Warden Flughafen an.

Die ersten Sea Hurricanes mit der Bezeichnung 1a konnten nur vom Schiff starten und sollten entweder eine Landbase oder Ditches in der Nähe des Schiffes erreichen, so dass der Pilot ziemlich schnell aus dem Wasser geholt werden konnte. Dies war selbstredend nicht der groβe Erfolg. Man montierte dann einen Haken, der ein Drahtseil fangen konnte, wonach er auf dem Schiff wieder landen konnte. Dies wurde das Modell 1b.

Dieses Flugzeug ist vom Canadian Car & Foundry  in Fort William, Ontario, im Jahre 1940 gebaut als ein Mk. I. Nach einem Flugtest wurde es nach Groβbritannien verschifft. Am 27. Juni 1941 wurde er zum Sea Hurrican 1b Standard modifiziert. Das Flugzeug hatte eine gemischte Kriegszeit, die 1943 endete, wo es zum Loughborough College zum Airframe-Unterricht überlassen wurde.

Hier blieb er, bis der Shuttleworth Collection ihn 1961 übernahm. Er nahm am Film „Battle of Britain“ als stillstehendes Flugzeug teil, bevor eine Restaurierung zum lufttauglichen Zustand angefangen wurde.

Die Restaurierung ist am Duxford von Duxford Aviation Society vorgegangen. Er wurde nach Duxford im Jahre 1981 gezogen, aber die eigentliche Restaurierung fing erst 1986 an und vom selben Team das den Spitfire der Shuttleworth Collection restauriert hatte. Der Pilot Andy Sephton nahm es in der Luft das erste Mal nach der Restaurierung am 16. September 1995.

Der Motor des Flugzeugs ist ein Rolls Royce Merlin V12 mit 1030 PS.


 

1936 – Westland Lysander. Dieses Flugzeug kam niemals in der Luft an diesem Tag, weil man nach dem Start Magnetprobleme auf dem einen Satz von Magneten entdeckte. Sie versuchten, ihn zu reparieren, aber dies gelang niemals, das Flugzeug an diesem Tag in der Luft zu bekommen.

Der Typ ist am meisten bekannt als Spionflugzeug, wo er ins Feindesland flog, um geheime Agenten zu holen oder zu bringen. Aus diesem Grund ist das Flugzeug auch ganz schwarz gestrichen. Damit konnte sich das Flugzeug in der Nacht verstecken. Zu diesem Zweck wurden die Flugzeuge mit einem extra Treibstofftank unter dem Flugzeug ausgestattet. Auf diese Weise hatte es eine lange Reichweite. Auβerdem wurde es mit einer festmontierten Leiter an der Seite des Flugzeugs ausgestattet, so dass die Agenten das Flugzeug darin steigen konnten oder es schnell verlassen konnten.

Das Exemplar des Museums ist in Kanada gebaut und wurde von RCAF als Schleppzielflugzeug angewendet. Es wurde nach dem Krieg von einem Farmer zu zivilem Gebrauch verwendet. Im Jahre 1971 wurde es von Herr William Robert an Strathallan Collection in Schottland gekauft. Es kam nach Groβbritannien im Oktober 1971 an und bekam die Registrierung G-AZWT.

Im Dezember 1979 war es wieder in der Luft als V9441 – ein Lysander geflogen von der Nummer 309 (polnisch) Sqd. Das Flugzeug wurde grounded im Jahre 1986 und vom Shuttleworth Collection im Jahre 1998 gekauft. Danach wurde es völlig restauriert, gemalt und eine Leiter anmontiert auf der Auβenseite und einen Dummy Treibstofftank unter dem Flugzeug und sollte dann V9367/MA-B vertreten. Dieses Flugzeug war vom 161 Sqd. Chefoffizier Peter Vaughan-Fowler geflogen während der Apollo-Operation im Winter 1942.

Der Motor ist ein Bristol Mercury XX neunzylindriges Sternmotor mit 870 PS.


 

Hunting Percival (Piston) Provost T. Mk. 1. (P.56).

Ein zweisitziger Trainer side-by-side. Der Motor ist ein Alvis Leonides 126 neunzylindriges Sternmotor.

Im Laufe von drei Jahren erhielt der RAF mehr als 330 dieser Flugzeuge.

Die Herstellung des Flugzeugs endete im Jahre 1959, nachdem 461 Exemplare produziert waren.


 

Hawker Hind aus dem Jahre 1935. Das Flugzeug ist eine Weiterentwicklung des Hawker Hart Flugzeugs. Der Prototyp flog das erste Mal am 12. September 1934, und das erste Flugzeug des Typs wurde in der RAF im November 1935 eingeführt. Insgesamt wurden 528 Flugzeuge gebaut.

Der Royal Afghan Air Force erhielt 18 Hinds im Zeitraum 1938 – 1940 und war in Betrieb genommen bis die fünfziger Jahre. Das Flugzeug, das unter dem Besitz des Shuttleworth Collection ist, kommt eben aus dem Royal Afghan Air Force, wo es als ein neues Flugzeug im Jahre 1938 geliefert wurde. Das Flugzeug ist von der afghanischen Regierung gespendet worden und wurde nach England mit Hilfe von Ford Motor Co. im Jahre 1970 gebracht. Am 17. August 1981 flog es wieder, nachdem es restauriert worden war.

In der letzten Zeit gab es eine Menge Motorprobleme, die darin resultierte, dass es eine gründliche Reparatur haben musste. Teils wurden Motorteile aus dem originellen Kestrel Motor und Teile aus einem entsprechenden Motor angewendet, der den Collection in der Sammlung hatte. Das Flugzeug flog danach im Juni 2003 wieder.

Der Motor ist ein Rolls Royce Kestrel V, V12, mit 640 PS.


 

Gloster Gladiator aus dem Jahre 1938. Das Flugzeug war der letzte Zweideckerjäger in der RAF. Insgesamt wurden 747 Flugzeuge hergestellt.

Die Norwegische Luftwaffe hatte auch einige Flugzeuge des Typs. Als die Deutschen am 9. April 1940 Norwegen besetzten, gab es 7 flugbereite Flugzeuge im Fornebu Flughafen. Alle von ihnen gingen in die Luft, und es gelang ihnen, fünf deutsche Flugzeuge abzuschieβen: Zwei Messerschmitt Bf, zwei He 111 Bombenflugzeuge und ein Ju 52 Transportflugzeug. Eines der norwegischen Gladiator-Flugzeuge wurde vom deutschen Piloten Helmut Lent  abgeschossen.

Der Motor ist ein Bristol Mercury IX neunzylindriges Sternmotor von 850 PS.


 

Sopwith Triplane 1916. Dieses Flugzeug hat die Bezeichnung ”Late Production” bekommen.

Das Flugzeug ist in der neueren Zeit gebaut worden und würde normalerweise einen Replica genannt werden. Das Flugzeug flog das erste Mal am 10. April 1992. Herr Tom Sopwith, der den Sopwith Company gegründet hatte, unterstützte dieses Projekt durch sein späteres Leben und endete damit, die Gesellschaft zu ehren, indem er das Flugzeug „Late Production“-Exemplar nannte. Er gab ihm die laufende Nummer 153. Diese Zahl wurde im Cockpit angebracht. Das Flugzeug hat einen originellen Clerget 9B rotierenden Motor von 130 PS.


 

Bristol M.1C. Replica. Das Flugzeug ist von Northern Aeroplane Workshop gebaut worden, der auch den Sopwith-Dreidecker baute. Das Flugzeug wurde an den Shuttleworth Collection im Oktober 1997 geliefert und ist mit einem originellen Le Rhone rotierenden Motor von 110 PS montiert. Der erste Flug fand am 25. September 2000 am Old Warden Flughafen statt. Man hat ihn regelmäβig in der Luft gesehen.


 

Hier sieht man dasselbe Flugzeug wie oben.


 

Bristol F.2B Fighter aus dem Jahre 1918. Der Typ sah man das erste Mal in der Luft im Jahre 1916 als das Modell F2A, aber er flog als ein allgemeines zweisitziges Flugzeug ganz bequem erfolglos für die Piloten. Im März 1917 entstand eine verbesserte Version mit der Bezeichnung F.2B, und die Piloten lernten schnell, wie sie sie in der Luft herumwerfen konnten. Schnell wurde sie dafür bekannt, viele Flugzeuge während des Ersten Weltkriegs abzuschieβen. Die Herstellung des Flugzeuges setzte andauernd fort bis 1926. Insgesamt 5329 wurden gebaut. Eine sehr hohe Anzahl.

Das Flugzeug ist im Jahre 1918 gebaut und kam niemals in der Luft während des Krieges. Es flog in der 208. Staffel in der Türkei im Jahre 1923. Im Jahre 1936 wurde es vom Kapitän C. P. B. Ogilvie erworben, der es zusammen mit anderen Flugzeugen in Watford lagerte. Zu diesem Zeitpunkt war es unter privatem Besitz als G-AEPH. Später wurde es vom Shuttleworth Collection erworben und von Bristol Aeroplane Company restauriert und flog im Februar 1952 wieder.


 

Hier sieht man einen Bucker Bu181 Bestmann aus dem Jahre 1940 verfolgt von einem Focke Wulf Fw44 Stieglitz aus dem Jahre 1932. Beide Flugzeuge sind im privaten Besitz, aber sie haben ihren festen Platz am Old Warden Flughafen.


 

Bucker Bu181 Bestmann aus dem Jahre1940.

Das Flugzeug ist vom Bücker Flugzeugbau gebaut. Es ist von Carl Bücker gegründet, der ein deutscher Mariner während des Ersten Weltkriegs war. Nach dem Krieg verbrachte er einige Jahre in Schweden, wo er Svenska Aero etablierte. Er entwarf sechs Flugzeuge:

 

  • Svenska Aero SA-10 – Piraten (militärische Bezeichnung Ö7) – zwei gebaut.

  • Svenska Aero SA-11 (militärische Bezeichnung J5) – eines gebaut.

  • Svenska Aero SA-12 Skolfalken (militärische Bezeichnung Sk8) – eines gebaut.

  • Svenska Aero SA-13 Övningsfalken (militärische Bezeichnung Ö8) – eines gebaut.

  • Svenska Aero SA-14 Jaktfalken II (militärische Bezeichnung J6) – elf gebaut.

  • Svenska Aero SA-15 Prototyp (militärische Bezeichnung S8) – von ASJA gebaut (AB Svenska Järnvägsverkstädernes Aeroplanavdelning).

 

Im Jahre 1932 verkaufte er den schwedischen Betrieb für 250000 schwedische Kronen und zog nach Deutschland zurück, wo er die Herstellung von Flugzeugen startete. Er hatte einen groβen Erfolg mit seinen drei Modellen: 131 Jungmann, 133 Jungmeister und 181 Bestmann. Darüber hinaus baute er den Focke Wulf Fw44 Stieglitz (das Foto unten) in Lizenz und Komponente für Fw190, Ju87 und Hs293.

Nach dem Zweiten Weltkrieg endete der Betrieb im östlichen Teil Deutschlands, wo die Herstellung aufhörte. Der Bü181 wurde jedoch nach dem Krieg hergestellt, aber es ging in der Tschechoslowakei vor in der Zlin Fabrik als Zlin Z.281 und Z.381.Der Z.381 wurde später in Ägypten an die ägyptische Luftwaffe in Lizenz gebaut.


 

Der Focke Wulf Fw44 Stieglitz aus dem Jahre 1932. Das Flugzeug war im Privatbesitz mit fester Bindung am Old Warden Flughafen.


 

Piper L4 Cup.


 

Cessna O-1 Birddog. Auch als Cessna-305 oder L-19 bekannt.

Das Flugzeug ist eine Weiterentwicklung der Cessna 170 und wird als militärisches Beobachtungsflugzeug angewendet. Es hat übrigens zwei Tandemsitze. Es hat auβerdem mehr Fenster als das 170-Flugzeug, wie man aus diesem Foto ersehen kann. Die Herstellung fing im Jahre 1950 an, und als die Herstellung 1962 zu ihrem Ende kam, waren insgesamt 3431 Flugzeuge gebaut worden. Das Flugzeug hat ein Continental O-470-11 sechszylindriges Boxermotor mit einer Leistung von 213 PS statt 145 PS wie das zivile 170-Flugzeug hat.


 

Avro 504K aus dem Jahre 1918. Das Flugzeug gehört dem Shuttleworth Collection an. Die Avro 504 ist in vielen Versionen gebaut. Dieses ist ein K-Modell, das man zusammen mit mehreren Motorversionen verwenden konnte (130 PS Clerget, 100 PS Gnome und 110 PS Gnome und 110 PS Le Rhône Motoren). Insgesamt sind 8340 Flugzeuge der 504-Modelle gebaut worden, wovon einige in Belgien, Kanada, Japan und Dänemark in Lizenz gebaut worden sind.


 

Hier sieht man den oben erwähnten Avro 504K-Modell zusammen mit einem Avro 621 Tutor aus dem Jahre 1933, das auch im Besitz des Shuttleworth Collection ist. Der Prototyp ist mit einem Armstrong Siddeley Mongoose Sternmotor von 215 PS ausgestattet. Die Produktionsmodelle hatten einen Armstrong Siddeley Lynx IVC siebenzylindriges Sternmotor von 240 PS. Nur die späteren Produktionsmodelle hatten einen Townend Ring Cowling. Es ist der Ring, der man um die Zylinder sieht.

Das Tutormodell ist in mehreren Ländern in Lizenz gebaut worden: 57 Exemplare in Südafrika, 40 Exemplare in Polen, 10 Exemplare in Griechenland und 3 Exemplare in Dänemark.

Es gab auch ein 646 Seatutor, das mit Pontons ausgestattet war.


 

Avro 621 Tutor aus dem Jahre 1933.


 

Avro 621 Tutor aus dem Jahre 1933.


 

Hier sieht man zwei Percival Provost Flugzeuge in einer Formation. Oben gibt es der P.56 Piston Provost und unten einen P.84 Jet Provost. Beide haben zwei Sitze side-by-side.


 

Oben links sieht man einen Miles Magister aus dem Jahre 1939. Unter ihm gibt es ein DHC-1 Chipmunk aus dem Jahre 1946 und ganz auβen rechts ein Miles Hawk Trainer III.


 

Ryan PT-22 Recruit im Jahre 1941. Das Flugzeug ist in einem früheren Foto erwähnt worden.


 

Spitfire MK. XI (Sn. PL 965). aus dem Hangar 11 Collection. Das Flugzeug ist in einem früheren Foto erwähnt worden.


 

Der Hawker Hind ist hier startbereit mit Hilfe von einem Hucks Starter. Wie es hervorgeht, ist der Starter in den Propeller eingeführt worden.


 

Der Hawker Hind fährt hier auf der Rollbahn, um seine schöne Vorführung anzufangen.

Das Foto erzählt uns ein bisschen davon, wie nah man während der Airshow am Old Warden Flughafen am Fluggebiet steht.

Ich habe das Foto genommen, indem ich an meinem Auto stand mit Fotoapparat (200 mm Teleobjektiv). Die Zuschauer standen im Vordergrund am Zaun.


 

Der Hawker Hind während der Airshow.


 

Hier sieht man noch ein Foto vom Hawker Hind während der Vorführung.


 

Der Gloster Gladiator aus dem Jahre 1938. Das Flugzeug ist in einem früheren Foto erwähnt worden.


 

Hier sieht man der Hawker Sea Hurricane vor einer sehr kurzen Landung. Dieses Flugzeug ist auch sehr ausführlich erwähnt worden in einem früheren Foto.


 

Hier sieht man den DHC-1 Chipmunk, der ein paar rote Bänder geschnappt hat. Es geht auf folgende Weise vor: Ein langer Band wird in dem einen Ende hoch gehalten mit einem langen Stock, der eine Person hoch hält, während eine andere Person einige Meter geradeaus spaziert, wonach der Band schräg in die Luft geht. Dann kommt das Flugzeug mit dem einen Flügel so niedrig fliegen, dass es den Band schnappen kann. Danach wird es umgekehrt gemacht, damit das Flugzeug an jedem Flügel einen Band eingehakt bekommt. Es sieht sehr merkwürdig aus, wenn der Band geschnappt wird.


 

 

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