webmaster

 

 

 

 

 

Wo nichts Anderes erwähnt ist, sind die Fotos von Poul-Jørgen Christensen genommen.

 
   
     

 

 

 

 

 

Home RST

 

 

          

          Das Brüsseler Air Museum war mein erster Aufenthalt auf meiner Rundreise in Belgien und Holland im Zeichen des Fliegens. Am Mittwochvormittag verlieβ ich mein Zuhause. Eigentlich hatte ich die Absicht, die Reise schon am Morgen anzufangen, aber der Starter meines Autos funktionierte nicht mehr am Sonntag, weshalb ich am Dienstag einen Termin bei der Werkstatt bekam. Der Starter wurde repariert am vereinbarten Dienstag, aber er war wieder nicht in Ordnung, als ich am Dienstagabend mein Auto in die Garage fuhr. Deshalb musste ich Mittwoch um 7.30 Uhr meine Werkstatt auf den Tatbestand wieder aufmerksam machen. Es dauerte nicht lange, bevor der Mechaniker einen schlechten Anschluss des Anlassers festgestellt hatte, wonach ich südwärts fuhr. An dem ersten Tag meiner Fahrt fuhr ich auch 1100 Kilometer, aber ich benutzte keine Autobahn. Alles in allem war ich damit zufrieden. Nach einem etwas teurer Übernachtung in einem Hotel fuhr ich nach Brüssel weiter, wo das Museum in der Stadtmitte lag. Ich hatte schon von Zuhause den Stadtplan näher angesehen, aber in Wirklichkeit sah alles ganz verschieden aus. Nachdem ich für das Fahren eine Weile mein Gefühl benutzt hatte, sah ich plötzlich eine Kartentafel am Straβenrand und zufälligerweise einen einzelnen freien Parkplatz. Es stellte sich heraus, dass ich schon angekommen war, nachdem ich nur ganz kurz länger fahren sollte.

 

          Ganz überwältigend war der Anblick, als ich ankam. Das geht auch deutlich aus den Fotos hervor. Groβe Gebäude und ein groβes Portal gab es am Ende eines schönen Parks. Als man ins Museum geht, bekommt man sofort die Information, dass ein Besuch gar nichts kostet. Wenn man in die Museumshalle geht, bekommt man als den ersten Gegenstand eine Caravelle zu sehen, die ganz unter die Decke auf drei hohen Säulen steht. Hier darf man nicht vergessen, dass diese Caravelle kein Modellflugzeug ist, obwohl sie in der Halle nur wenig Platz einnimmt. Das Flugzeug ist ein ausgedientes Sabena-Flugzeug.

 

          Den gröβten Teil des Tages war ich damit beschäftigt, Flugzeuge anzuschauen, und eben in diesem Museum kommt man an die Flugzeuge ganz nah, weil sie nur an wenigen Stellen eingezäunt sind. Damit bekommt man die Möglichkeit, die Flugzeuge ganz nah zu besichtigen und sie zu berühren. Die Flugzeuge sind ganz faszinierend, aber man bekommt den Eindruck, dass sie nicht so oft gereinigt werden. Viele der Flugzeuge sind tatsächlich saudreckig, um alles ganz offen zu sagen, aber trotzdem ist das Museum zweifellos sehenswert.

 

          Am späten Nachmittag musste ich nach Zoersel weiterfahren, weil am nächsten Tag das Chipmunk-Treffen “Chipmeet” anfing. Schon zu Hause hatte ich meinen Hotel bestellt, der nur in kurzem Abstand vom Flugplatz gelegen war. Ich kam rechtzeitig an, um das Gebiet zu sondieren, nachdem mir das Zimmer zugeteilt war. Schließlich bekam ich eine leckere Mahlzeit im Hotel mit Bier dazu selbstverständlich, denn man ist ja in Belgien – das Land des Biers.

 

          Ich werde im Folgenden den Bildtext alles Weitere erzählen lassen.

 

 

Poul-Jørgen

 

 

 

Mehrere der Fotos können vergröβert werden, indem man auf sie klickt.

 

Eine gescannte Postkarte zeigt hier das ganze Museumsgebiet. Alle Hallen links im Foto sind Verteidigungsmuseen. Das Museum oben links ist das Flugzeugmusem selbst. Autoworld ist ganz oben rechts. Das viereckige Gebäude am Ende des Gewölbes rechts ist das Kunstmuseum. Den Rest kenne ich nicht.


 

Der Anblick war sehr imponierend, besonders wenn man wie ich hier entlang kam.


 

Eine sehr erwachsene Caravelle ganz oben unter der Decke sieht man fast als den ersten Gegenstand, als man den Fuβboden in der riesenhaften Ausstellungshalle betritt.


 

Im Vordergrund sieht man ein Douglas A-26 Invader Flugzeug ohne Flügelspitzen und dazu auch ein auf Stelzen gehobenen JU-52 Flugzeug zusammen mit einer Spitfire


 

 


 

 

Genau unter dem JU-52 Flugzeug findet man eine ausgezeichnete Cafeteria, wo ich zwei leckere Sandwiches schmeckte. Ganz, ganz unten im Foto erkennt man eben die Nase eines DC-3 Flugzeuges.


 

Eine Spitfire, ein Douglas A-26 Invader und ein roter Norseman auf Pontons mit den Rädern drauβen. Aus diesem Grund ist das Flugzeug so hoch.


 

In der Mitte des Fotos erkennt man ein Blenheim-Flugzeug und rechts die Nase eines Flying Boxcar-Flugzeugs.


 

 

 


 

Hier sieht man den Fairchild C-119 ”Flying Boxcar”. Durch diesen link kann man viel mehr über das Flugzeug erfahren.


 

Der Airspeed Oxford sieht man hier. Er war auch einmal im Eigentum der Dänischen Luftwaffe


 

Der Percival Pembroke.


 

Das DC-3 Flugzeug mit dem Airspeed Oxford im Hintergrund.


 

Ein Dänischer Chipmunk geht hier eine Restaurierung durch – früher RDAF P-130.


 

Ein Rettungshubschrauber der Belgischen Luftwaffe. Den Namen dieses Flugzeugs fand ich schwierig zu bestätigen, aber ich habe das Folgende konkludiert, nachdem ich verschiedene Homepages studiert habe. Das Flugzeug ist eine Sikorsky S-58. Westland hat fast eine ähnliche Version gebaut.


 

Hier sieht man ein Bristol Fighter 17 F2B aus dem Jahre 1917.


 

Hier sieht man ein Caudron G III aus dem Jahre 1914.


 

Ich urteile dieses Flugzeug als eine RF-84 wegen der Fotoscheiben in der Nase.


 

Ein Avro Canada CF-100 Canuck.


 

Hier sieht man ein Farman MF XI aus dem Jahre 1914. Wenn ich den flämischen Text korrekt verstanden habe, ist dieses Flugzeug das erste aus der belgischen Luftwaffe (1915).


 

Hier sieht man ein Flugboot Schrech FBA Typ H, 1915.


 

Hier sieht man ein Flugboot Schrech FBA Typ H, 1915.


 

Dieses Flugzeug ist ein Fiat G-91. Ich erinnere mich persönlich an es aus der Luftwaffe. Als ich in der Luftwaffe war, bekamen wir von der italienischen Luftwaffe Besuch. Man zweifelte gar nicht daran, woher diese Leute kamen, wenn man hörte, dass Italienisch gesprochen wurde.


 

Ein Percival Gull IV aus dem Jahre 1932.


 

Ein Halberstadt CV aus dem Jahre 1918.


 

Ein KZ-III cn. 72 aus dem Jahre 1946.


 

Eine Morane-Saulnier MS 230 aus dem Jahre 1930.


 

Eine Morane-Saulnier MS 315 aus dem Jahre 1933.


 

Eine Royal Aircraft Factory RE 8 aus dem Jahre 1916.


 

Ein Bristol Fighter 17 F2B aus dem Jahre 1917.


 

Ein unbekanntes Fabrikat mit einem ganz auffälligen Kühler.


 

Ein Sopwith Struttet aus dem Jahre 1915.


 

Ein Spad XIII C1 aus dem Jahre 1917.


 

Eine YAK-11 aus dem Jahre 1946