webmaster

 

Das Foto kann weiter vergrößert werden und wird ein gröβeres Gebiet abdecken.

 

Links zum siebten Treff im Jahre 2003.

Links zum achten Treff im Jahre 2004.

Links zum Zehnten Treff im Jahre 2006.

Links to the 13th

An-2 meeting 2006

 

Schauen Sie, wie eine An-2 einen Looping macht, indem Sie hier klicken

   

 Alle Fotos © Poul-Jørgen Christensen

   
 

Deutsche Übersetzung von Hans-Jørgen Troelsen

 

 

 

    

          Um die Reihe von Bildern aus An-2 Treffs fortzusetzen und zu meinem Vergnügen fuhr ich wieder im Jahre 2005 zum jährlichen Treff des großen Vogels. Der Treff dieses Jahres wurde in Tschechien auf dem Flugplatz von Jaromer abgehalten – LKJA liegt im nordöstlichen Teil Tschechiens und in der Nähe der polnischen Grenze und übrigens unter 100 Kilometern in der Luftlinie von der Stelle in Polen, wo der 2006-Treff abgehalten werden soll – in Jelenia Gora.

          Der Flugplatz von Jaromer ist auch Heimatort des Flying Bulls Aerobatic Teams, das täglich trainiert, es sei denn, das Wetter es nicht erlaubt, und das Team hat ein ganz imponierendes Programm - u. a. ”Mirror flight”, wo sie ein Programm machen, wo das eine Flugzeug ganz nah über das andere liegt – aber auf dem Rücken, und es bleibt in diesem Zustand in allen Übungen. Lesen Sie über das Team im Internett hier.

 


 

         

Hier ist zu sehen, wo der Treff 2005 abgehalten wurde - und der Treff im Jahre 2006 in Polen. Wie man sehen kann, ist der Abstand zwischen den zwei Stellen sehr kurz. Der Abstand zwischen Prag und Jaromer ist etwa 100 Kilometer.

 

          Wie letztes Jahr fuhr ich im Auto zum Treff, aber dieses Jahr hatte ich eine Vereinbarung mit Kjell Brattfors aus Schweden. Er flog in seiner eigenen LY-ABK zum Treff. Wir hatten vereinbart, dass ich ein Teil seiner Mannschaft sein sollte. Also wurde ich angemeldet und in einem Studentenhaus unterbracht, wo ich mein eigenes Zimmer zugeteilt wurde. Ich teilte den Türschlüssel mit zwei anderen Personen, die das andere Zimmer teilten. Der Preis dafür und Vollverpflegung vom Donnerstag bis zum Sonntag war die bescheidene Summe von 20 Euro.

 

          Ich kam erst am Donnerstagabend an, weil die LY-ABK erst um 21 Uhr ankam. Das Wetter war ganz schlecht im ersten Teil des Flugs, aber sie erreichten den Flugplatz, kurz bevor es dunkel wurde. Alle Flugzeuge, die aus dem Ausland ankamen, mussten erst in Hradec Králové landen. Hradec Králové liegt ganz in der Nähe, wie es aus der Karte hervorgeht, um zu inverzollen und übrigens auf der Heimfahrt auszuverzollen. An Landungsgebühren brauchten sie nicht zu denken, denn sie wurden vom Veranstalter bezahlt.

 

          Morgens am Freitag wurden alle von einem Bus abgeholt, der zum Frühstück auf dem Flugplatz uns brachte. Später an diesem Tag waren die zwölf An-2 Flugzeuge auf einem gemeinsamen Flug im Gebiet, u. a. mit einem Überflug von Hradec Králové. Nach einem Flug von einer Stunde kamen wir mit Überflug und Landung zum Flugplatz von Jaromer an. Am Freitagabend konkurrierten alle Teams. Zuerst sollten fünf Männer ein An-2 Flugzeug eine gewisse Streckung schieben – ungefähr zwanzig Meter. Das Flugzeug sollte rückwärts geschoben werden, so dass ein Mann steuren / ziehen sollte. Ich erinnere mich nicht an die Ergebnisse, aber der Gewinner war gut unter 20 Sekunden, und man musste das Flugzeug erst auf dem Startsignal in Bewegung bringen, so alles in allem hatten sie die Probe gut bestanden. Danach sollten die Teams einen runden Lufttank werfen. Jeder Mann warf den Tank einmal, und die Zahlen wurden addiert. Später am Abend besuchten wir einen Flugverein in einer anderen Stelle. Ich fand niemals heraus, wo der Verein lag, aber sie hatten das schönste Klubhaus, das ich jemals besucht habe. Die Stelle war leider im Grossen Ganzen dunkel, als wir ankamen, um eine Grillparty zu haben, und aus demselben Grund war es auch nicht leicht zu fotografieren. Trotzdem gibt es einige wenige Fotos vom inneren Teil des Hauses. Hier sieht man deutlich, dass wir von einem Flugverein reden. Um Mitternacht wurden wir zu unserer Unterkunft gebracht. Die Crews wurden übrigens in drei verschiedenen Hotels unterbracht.

 

          Am nächsten Tag (Samstag) machten wir einen ganztätigen Ausflug nach Mladá Boleslav, wo wir das Skoda-Museum besuchen sollten. Nachdem wir unser Frühstück gegessen hatten, wurden die Flugzeuge etwa um halb neun gestartet. Bei der Ankunft flogen wir erst eine Runde über die imponierenden grossen Betriebe und landeten dann auf dem Flugplatz der Stadt, wo der örtliche Flugverein eine Menge Replicas von sehr alten Flugzeugen hatte. Bei der Ankunft versprach man uns, diese Flugzeuge in der Luft zu sehen, aber hier ging etwas schief, denn wir sahen keine Flugzeuge fliegen, und wir bekamen keine Erklärung, aber ich hatte den Eindruck, dass ihr Zeitplan etwas Mangelhaftes war, weil es unerwartete viel Zeit gedauert hatte. Busse fuhren uns zum Skoda-Museum, und wir wurden in zwei Teams eingeteilt, weil die Cafeteria des Museums alle von uns nicht haben konnte. Das eine Team aβ zu Mittag, während das andere Team das Museum untersuchte. Danach wurde getauscht. Das Museum ist ganz bestimmt besuchenswert, auch obwohl man Eintrittspreis bezahlen soll. Das sollten wir aber nicht.

 

          Um 14 Uhr wurden die Flugzeuge wieder gestartet, um nach Hradec Králové zu fliegen, der einem alten militärischen Flughafen ähnelte, aber es war an dem Tag nicht besonders geschlossen, denn alle konnten anscheinend frei herumgehen. Selbst Kinder radelten auf den Rasenflächen und den Rollbahnen, wo Flugzeuge gleichzeitig fuhren. Ich traf einen amerikanischen Touristen, der ein An-2 Flugzeug im Museum in Montana gesehen hatte, aber er hatte niemals so ein Flugzeug in der Luft gesehen, und jetzt waren sie vor seinen Augen die ganze Zeit. Einige von uns verbrachten etwas Zeit im Flughafen, wo ein Wurstwagen aufgestellt war. Hier konnte man Bier und Wasser kaufen. Eine Wurst und ein Bier wurden genossen – und auch das gute Wetter. Um 17 Uhr flogen wir nach Jaromer zurück.

 

          Nach der Rückkehr kaufte ich einen Flug für eine halbe Stunde in einer Zlin 142 OK-PNG zum Preis von 23 Euro. Es war ein schöner Flug ohne Aerobatics, das ich für eine grössere Summe hätte kaufen können. Später am Samstagabend wurde der dritte und letzte Teil des Teamwettbewerbs abgehalten. Der Wettbewerb bestand ausschließlich aus technischen Fragen. Als der Gewinner gefunden war, fand die Preisüberreichung statt - über den Wettbewerb und anderes Sachen wie z. B. die längste Flugstrecke nach Jaromer. Das englische Team fand dies merkwürdig, denn die Engländer kamen aus Groβbritannien im Nonstop (6½ Stunden) und waren der Meinung, dass sie eine längere Reise hatten. Was daraus wurde, weiß ich nicht. Später wurde bis tief in die Nacht im Hangar gefeiert.

 

          Am Sonntag sollten alle Teams in die Heimat fliegen. Die ausländischen Flugzeuge sollten über Hradec Králové wegen Ausverzollung fliegen. Alle Flugzeuge waren vor Mittag gereist, auβer der LY-BIG aus Groβbritannien. Entweder stimmte etwas mit dem Flugzeug nicht, oder Reparaturen wurden ausgeführt. Die An-2 des Flugplatzes flog den ganzen Tag mit 15 – 18 Fallschirmspringern auf einmal. Die meisten der Flüge hatten ein Tandemteam, was überaus professionell war. Weniger als eine Stunde nach der Landung des Tandempassagiers hatte er / sie eine fertige DVD vom ganzen Verlauf als Erinnerung. Der Kameramann war auf der Erde ein gutes Stück vom Tandemspringer entfernt. Somit konnte er die Landung filmen. Wenn er seine Arbeit ausgeführt hatte, lief er zum Auto, wo er mit dem Redigieren anfing, während seine Frau den Schirm zum nächsten Sprung bereitstellte. Ich glaube, es dauerte eine halbe Stunde, bevor die DVD fertig gemacht war.

 

          Den ganzen Sonntag gab es eine Airshow mit kostenlosem Zutritt mit sehr vielen Menschen. Zur Airshow waren sehr viele allgemeine Flugzeuge, was man nicht hier in Dänemark sieht. Ebenfalls waren die teuren Ultralight-Modelle stark vertreten – und dann auch eine YAK-11, der nicht auf dem Flugplatz landete, machte aber eine großartige Show. Ein einzelnes spannte den Motor auf dem Rücken und flog mit Fallschirm über den Kopf.

 

          Um 15 Uhr verließ ich den Flugplatz, um nach Dänemark zu fahren, aber möglicherweise werde ich nächstes Jahr vorbeischauen, wo der Treff in Polen weniger als 100 Kilometer im Abstand von Jaromer abgehalten wird. Ich habe schon eine Idee bekommen. Nächstes Jahr könnte ich mir vorstellen, die Heimfahrt über Sinsheim und Speyr zu nehmen, um die zwei spannenden Museen an diesen Orten zu sehen. Sinsheim besuchte ich einmal in den neunziger Jahren, und dort verwendet man leicht zwei Tage, und unterdessen haben sie auch dort eine Concorde. Lesen Sie mehr über die Museen im Internett unter http://www.technik-museum.de/.

 

          Zum Schluss möchte ich Kjell Brattfors und seiner Crew für ein sehr freundliches und zuvorkommendes Wesen danken. Besonders möchte ich auch Kjell danken, dass ich auf den Flügen aus Jaromer mitfliegen durfte. Ohne dies wären diese Seite und die vielen Fotos nicht möglich. Ich hoffe, dass wir uns zum Treff in Jelenia Gora 2006 sehen werden – vielleicht sogar früher.

 

 

Poul-Jørgen

 

 

 

 

Jaromer Flugplatz 940 x 90 Meter 14/32.Das Gebäude ganz rechts im Gebiet des Flugplatzes ist der Hangar der Flying Bulls.


 

 

 

Hier kann man den Hangar sehen – es war der Versammlungsort, und hier bekam man etwas zu essen, wenn man in Jaromer war. Alle Mahlzeiten des Tages waren in der Teilnehmergebühr eingeschlossen. Einige Male aßen wir jedoch anderswo – z. B. besuchten wir einen Flugverein mit einem sehr fantastischen Klubhaus, wo wir abends grillten. Darüber hinaus bekamen wir auch etwas zu essen im Skoda-Museum in Mlada Boleslav


 

 

 

Am Freitag hatten wir Eröffnungsbriefung, wo auch die letzten Flugzeuge ankamen. Donnerstag war ja sonst der Tag der Ankunft, aber einige kamen ziemlich spät am Donnerstag wegen des schlechten Wetters – u. a. kam die LY-ABK, kurz bevor es dunkel wurde, weil sie sehr schlechtes Wetter im ersten Teil des Flugs hatten. Sie kamen aus Schweden.


 

 

 

 


 

 

 

 

Ganz bestimmt eine passende Registrierung einer An-2.

Die Registrierung ist wohl auch absichtlich gewählt, denn die An-2 kommt aus Großbritannien und hatte im Nonstop geflogen. Der Flug hatte 6½ Stunden gedauert.


 

 


 

 

In diesem schönen Klubhaus halten wir eines Abends eine Grillparty ab. Das Haus trägt das Gepräge des Interesses an Flugzeugen.


 

 

 

Die gut besuchte Bar.


 

 

 


 

 

Ein etwas ungewöhnlicher Blickwinkel aus der LY-ABK, wo man fünf andere An-2 Flugzeuge sehen kann. Von einem der Flugzeuge doch nur das Äußerste der Tragflächen rechts. Das Foto ist aus dem zweiten Tag, wo zwölf Flugzeuge in einem gemeinsamen Flug waren – doch in einer verstreuten Formation.


 

 

Hier ist das Team Adrianas SP-FIF über den Skoda-Betrieb in Mladá Boleslav zu sehen. Das Foto ist aus der LY-ABK genommen, die von Kjell Brattfors aus Schweden geflogen wurde.


 

 

 

Parken von Flugzeugen im Mladá Boleslav Flugplatz – vom Turm fotografiert.

Das Weiße Flugzeug rechts von der Mitte ist ein PZL M-18A Dromedar Spritzflugzeug, und die zwei gelben weiter rechts sind Zlin Z-37 – auch Spritzflugzeuge.


 

 

 

Mladá Boleslav mit der Reihe von An-2 Flugzeugen – fotografiert vom Turm und Hangar. Ganz nah dabei liegt auch der Skoda-Betrieb, wo wir das Museum besuchten. Wir bekamen auch hier etwas zu essen.


 

 

Hier verlassen wir den Flugplatz bei Mladá Boleslav, um nach Hradec Králové zu fliegen.


 

 

 

Anflug nach Hradec Králové – der Flugplatz ähnelte einem alten militärischen Flugplatz, der nicht besonders geschlossen war, denn Kinder und Erwachsene radelten auf den Rollbahnen, wie sie möchten. Es war doch hier, dass alle ausländischen Flugzeuge ausverzollen und inverzollen sollten.


 

 

 

Gemütlichkeit im Sonnenschein neben einer Rollbahn. Rechts außerhalb des Fotos gab es einen Ausverkaufswagen, wo man etwas zu trinken und zu essen kauften konnte. Ich glaube, der Verkäufer hatte einen guten Tag. Ich sprach mit einem amerikanischen Touristen. Ich glaube, er kam aus Montana. Er hatte eine An-2 im Museum in den USA gesehen, hatte aber niemals das Flugzeug in der Luft gesehen, und nun waren die Flugzeuge überall.


 

 

 

Gemeinsamer Start aus Hradec Králové.


 

 

 

Eine LY-AKB außerhalb des Cockpits in Richtung Jaromer.


 

 

 

Wie in den vorigen Jahren wurde auch dieses Jahr ein Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Teams abgehalten. Im ersten Test sollten vier Männer etwa 20 Meter eine An-2 schieben. Ein Mann zog / steuerte das Flugzeug. Der Gewinner schaffte es in der Zeit – weniger als 20 Sekunden.


 

 

 

Danach sollte ein runder Stahlbehälter so weit wie möglich geworfen werden. Jedes Team hatte vier Männer zu diesem Wettbewerb. Von dem Ort, wo der erste Mann den Behälter geworfen hatte, warf der nächste Mann ihn weiter, bis alle geworfen hatten. Ich kann mich nicht an das Endergebnis erinnern. Der letzte Teil war eine Reihe Fragen technischer Art über die An-2.